Opioidpflaster über ein Jahr bei Rheuma bewährt
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Ärzte Zeitung, 18.12.2003

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Opioidpflaster über ein Jahr bei Rheuma bewährt


FRANKFURT AM MAIN (hsr). Patienten mit rheumatoider Arthritis (RA), die zur Analgesie langfristig zusätzlich zur Basistherapie, Glukokortikoiden oder NSAR, transdermales Fentanyl erhalten, haben anhaltend deutlich weniger Schmerzen als ohne das Opioid. Somit erhöht sich die Lebensqualität der Betroffenen und sie werden aktiver.

Dieses Ergebnis einer einjährigen Anwendungsbeobachtung nach einer offenen Studie wurde als Poster von Privatdozent Michael N. Berliner von der Universitätklinik Gießen beim Rheumakongreß in Frankfurt am Main vorgestellt.

An der Untersuchung nahmen 58 im Schnitt 66jährige RA-Patienten mit starken chronischen Schmerzen teil. Die mittlere Anfangsdosis des Wirkstoffs Fentanyl (als Durogesic Membranpflaster erhältlich) lag bei 28,8 µg/h und die mittlere letzte Dosis bei 49,14 µg/h. Die höchste verwendete Dosis betrug 150 µg/h.

Die Schmerzstärke - zu Beginn von den Patienten auf einer Skala von null (schmerzfrei) bis zehn (stärkste vorstellbare Schmerzen) im Durchschnitt mit acht bewertet - sank nach 30 Therapietagen im Schnitt auf 3,5, nach sechs Monaten auf 3,4 und nach einem Jahr auf 2,9.

Entsprechend nahmen die Einschränkungen der Tagesaktivitäten der Patienten auf einer fünfteiligen Skala signifikant von 4,4 auf 2,4 ab. Die Zufriedenheit der Patienten mit der gut verträglichen Schmerztherapie stieg im Mittel auf einer fünfteiligen Skala von befriedigend bis schlecht (3,Cool auf gut bis sehr gut (1,Cool.
Liebe Grüße aus Schneppenbach von
Annett - Mama (10/65)
Lutz - Papa (09/65)
Frank (08/90)
Laura (05/99)
Angelika (04/01)
Franziska ( 06/03)
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