Frage zum Wachkoma:
#21
toll, dass du soviel engagement mitbringst.
es lohnt sich. die patientin hat einen sohn, der auch im wachkoma ist, oder habe ich das falsch verstanden? was ist denn passiert, dass sie einen solchen schaden davontrug?
was man hier nicht alles lernt, pferd im klinikgarten, hund im krankenzimmer, schön dass die leute nicht mehr igitt schreien, tut sich ja was in die richtige richtung. Smile

grüße,
ursel
www.huahinelife.de

Es ist unklug, das Leben nach dem Zeitbegriff abzumessen. Vielleicht sind die Monate, die wir noch zu leben haben, wichtiger als alle durchlebten Jahre. (Leo Tolstoi)
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#22
Hallo,

der Mutter ist vor der Geburt ihres Kindes eine Periduralanästhesie gesetzt wurden. Es wurde damals in der Presse darüber diskutiert ob Ärztefehler oder " Pech". Sie wurde sozusagen nicht abwärts der Hüfte " betäubt" sondern aufwärts,es kam zum Herzstillstand und zur Reanimation.

Der Junge kam dann schon schwerstgeschädigt auf dei Welt.Mittlerweile kann er sich wohl bewegen,ist in einem andern Heim untergebracht,weil man sich um ihn ständig kümmern muss.So wie ich gehört habe vo der Mutter der Wachkomapatientin kann bei ihm kein Arzt sagen ob er hören kann, wieviel er sehen kann,und er muss nen Helm tragen damit er sich nicht den Kopf verletzt,weil er überall davor rennt....Ich habe jedenfalls von der Mutter der Patientin nur negatives gehört, was die Entwicklung anbelangt,aber ich denk mir wenn sich die Patientin nicht " entschiedet" wieder aufzuwachen oder sich zu verändern,dann habe ich ihr bestimmt die Lebensqualität in dieser Zeit wo ich da bin verbessern könen. Ich habe von einem ehemaligen Pfleger von ihr erfahren was sie für ein Mensch war. Lebenslustig, fröhlich ,gern auf Party,liebte Tiere,war beliebt auch unter den Kollegen( sie war in der Klinik wo das passierte Krankenschwester). Ihr Mann hat den Sohn erst zu Huase gehabt,ihn mit zu Besuch gebracht,und der Mann kommt bis heute jeden Tag mindestens 1x täglich sie besuchen.

Jetzt ist es für mich in der Situation mit ihr schon einfachen,weil ich vorher nicht wusste was sie weiß,also ob man ihr gesagt hat das sie nen Sohn hat.und ich weiß das sie Tiere mochte.Und ich bin mir sicher sie will noch was verändern,sie kämpft.
Wie gesagt ich kann die Mutter verstehn,das sie alles nur noch negativ sieht,aber ich finde es schade das sie vor ihrer Tochter sagt es wird nichts mehr,und die Ärzte haben gesagt wenn sie was tut alles nur Reflex...Ich bin da mit den Ärzten nicht einer Meinung,Reflex ist nicht wenn jemand den Arm bewegt wenn ich ihm das vorher sage.Oder?

Lg Kirstin
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#23
Eigentlich habe viele Leute die ähnliche Erfahrung .Ich habe auch...Mein großvater ist seit sechs Monaten im wachkoma wegen eines Unfalls.. Sad Sad Sad
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#24
hallo...meine frau liegt nunin einer reha ...nach geplatzen anorysma...es war ein langer kampf ums überleben aber den schritt hat sie nun geschafft...die ärzten sagen ja es ist wachkoma oder durchgangssyndrom sogenau festlegen können die sich wohl nicht....weil ich finde sie schaut mir sehr oft in die augen oder in meinen ausschnitt , das hat sie früher schon gerne gemacht....ist es trotzdem wachkoma???habt ihr erfahrungen....sonst kann sie sich leider nicht bewegen sie ist sehr steif weil sie ständig krämpfe bekommen hatte...mit den augen kontakt ob sie mich versteht dann einmal zumachen oder so...klappt leider nichts...wer hat erfahrungen ? mit wem könnte ich ausführlicher schreiben...ich hab sehr grosse angst das sie nicht mehr hause kommt...wir haben noch ein kleines kind von 2,5 jahren...und die grosse von 16 jahren...es ist alles sehr schwer zu ertragen...ich bin erst 32 und würde es nicht schaffen um sie zu pflegen zu hause...ich mussja arbeiten...sonst bekomm ich das nicht alles unter einen hut...ich weiss garnicht wie es weiter gehen soll...
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#25
Hallo,bei uns haben sich die Ärzte auch nicht festgelegt.Jetzt gehe ich davon aus,dass mein Mann im Wachkoma ist.Er fixiert mich auch mit den Augen und bringt zum Ausdruck,wenn ihm was nicht passt.Ich pflege meinen Mann zu Hause.Es gibt eine 24-Stunden Pflege,da könntest du dich hinwenden.
Ich pflege meinen Mann gemeinsam mit der häuslichen Krankenpflege.Lass dich beraten.Für deine Frau ist es bestimmt das Beste,wenn sie wieder nach Hause kann.Aber ich weiß,wie schwierig sich alles gestaltet.Alles Gute.Viele Grüße Beatrice
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#26
also laut der physiofrau in der reha meinte sie sie wäre nun voll wach...sehe ich nicht so...es gibt gute tage da schaut sie ein an und was drum herum ist aber auch andere tage wo sie sehr müde ist und wenn ich sie wecke schaut sie zur decke und wieder augen zu....siehat eine sehr strke spastik...was sie versuchen mit botox zu behandeln...ich hab sehr dolle angst das sie nicht mehr so wird wie damals...es ist nunALLES SCHON $ MONATE HER:::ICH WEISS NICHT MEHR WO MIR DER KOPF STEHT:::MICH ZERMÜRRBT ES ALLES :::ich kann keine antworten im netzt finden...ich kenne niemanden mit dem ich schreiben kann der das gleiche erlebt hat...ich verstehe das alles nicht...ich weiss es brauch geduld alles ....aber ich sehe nicht wirklich fortschritte Sad crying
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#27
Seit wann ist denn deine Frau zur Reha? Und wurde schon gesagt, wie lange sie dort bleibt? Hast du dir schon Gedanken gemacht, wie es nach der Reha weiter geht? Mein Mann hat erst zu Hause angefangen, Fortschritte zu machen. VG Beatrice
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#28
hallo...sie ist nun 6 wochen in der früh reha...und sie wollen sie noch einige wochen dort behalten normaler weise müsste man ja schon raus...aber die ärztin möchte sie noch da behalten weil der shunt eventuell nicht richtigeingestellt ist...danach müsste sie in eine pflegeeinrichtung bzw heim mit therapien...da sie ja noch die trachekanüle drinne hat...schluckstörungen...spastiken etc...es wäre jetzt noch nicht machbar sie nach hause zu nehmen...sowieso nicht wir im 6 stock wohnen ohne fahrstuhl...begine die arbeit gerade nach elternzeit...ist a kein geld da zum umziehen und b der platz nicht...was mich alles nervt...und die meinten auch solange das ding noch drinne ist wäre es zu hause ehe nicht gut...sie kann sich nicht bewegen...bräuchte rum um pflege...kann ich ihr leider nicht bieten nur wenn ich daheim bin und dann noch nicht mal...sie ist fast das doppelte von mir...ich suche jetzt erstmal solch heim in umgebung wo man oft hin kann...und hoffe das sie fortschritte ,macht das ding los wird und man dann schauen kann nach ner gerechten wohnung...aber momentan sagen die es ist ein schwerer pflegefalll...aber sie hat was ansich was kämpfen tut...sie hatte zich s ops...2 schädeldecken entfernungen...lungenentzündung...kam mit stufe 5 ins kh damals normlaer weise hätte das keiner überlebt...sie ist grd mal 6 wochen in der frühreha..und es kann doch noch vieles geben oder?woher wollen die das alles wissen...
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#29
Hallo Sunshine,

ich wünsche alles gute und viel Kraft.

Was für ein Shunt ist es den (zur ableitung vom Nervenwasser in den Bauchraum? VP)

Weist du was es für ein Shuntsystem ist?

Grüße Michaela
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