Wieviel Kalorien am Tag??
#31
Hallo Elke 06 !
Leider ist es nun mal so das es in vielen Regionen keine oder kaum Versorgung unserer Kinder und auch Erwachsenen gibt und das ist sehr sehr ärgerlich,und wenn wir uns hier nicht über diese Dinge Austauschen und auch mal schreiben wo es nicht gut Funktioniert mit der Versorgung der Patienten ,dann lügen wir uns nur selber an.Und wenn denn noch jemand schreibt das alles so Einfach ist(Kalorien zufuhr) dann muss man auch mal sagen das es so nicht hinhauen kann und nicht stimmt,denn unsere Erfahrung zeigt doch eindeutig was anderes.
Es mag so in der Einrichtung von Ralf sein und dort mag man so alles handhaben,aber ich kann mir nicht Vorstellen das es so EINFACH ist.Es gibt soviele Kriterien die man bei Sondennahrung hat ,da kann man das eben nicht so glauben.
Dann kommen unsere Erfahrungen noch dazu und das ergibt eine Disskusion.
Wir sind nun mal ehrlich und sagen dass wir keine oder unzureichende Ärztliche Versorgung haben,das werden andere eben aktzeptieren müssen ,denn es ist nun mal so,Ralf hat in seiner Einrichtung sicherlich immer einen dem Krankheitsbild entsprechenden Arzt zur verfügung ,das haben wir nicht,Wir müssen stehts und ständig suchen .Auch in Berlin findest du kaum einen Arzt der auf diesem Gebiet Kenntnisse hat.
Oder man sagt dir mit erhobenen Händen ,,ich kann nichts anderes tun"Versuchen sie HIER,versuchen sie DA,versuchen sie DAS.

Einige werden sich hier nicht dazu Äussern weil sie Angst haben anzuecken,aber das ist es was ich meine,sie lesen und fressen in sich rein,aber sagen nicht was wirklich los ist,oder sie haben soviel probleme das sie sich das nicht auch noch aufbürden wollen.

Es ist ja nicht schlecht das Ralf seine Ratschläge anbringt,aber er soll dabei nicht vergessen das er seine Erfahrung aus einer gut Ärztlich und Hilfsmittel sowie Therapeutische Abgedeckten Einrichtung hat.Wir dagegen sind Einzel und allein Pflegende die sich alles für ihre Schwerkranken erkämpfen müssen.Jeder ist ein einzelfall und niemals sollte Pauschaliert werden.Wir hinterfragen doch auch wenn jemand Rat sucht bevor wir versuchen zu helfen.

Du magst es Krass finden wie und über was wir Diskutieren,aber gerade das ist das Leben und nicht anders.
Krass sind wir alle geworden durch die Umstände die Herrschen und Fortschritte kann ich nicht erkennen,besser gesagt kaum erkennen.

Ich hoffe nur das trotz dieser Disskusion alle weiterhin hier am Ball bleiben und weiter schreiben.

Liebe grüsse an alle von Mike,s Mom
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#32
Liebe Mike's Mom,

das verstehe ich gut, dass Dich die Umstände geprägt haben.

Ich glaube Dir auch, dass nicht alle Einrichtungen Positives bieten, oder es Ärzte gibt, die abwinken, etc..

Aber das sind Negativ-"Dinge" an denen man nicht festhalten sollte. Abhaken und weiter. Es gibt auch die anderen Ärzte, es gibt auch die verständnisvollen Pflegschaften, es gibt auch Leute die zuhören.

Ich zieh nun wirklich in ein Kaff und hab dort bereits einen Neurologen ausfindig gemacht sowie ein gutes sanitätshaus, dass jederzeit Hilfe anbietet speziell für Seminare. Die Seminare kosten gerade mal 10 Euro.
Ist nur ein Beispiel... ich zieh ja fahin wo's wirklich nur Kühe gibt...und sonst nix.

Mir gefiel der Ton gegenüber Ralf nicht, diesen Ton würde sich niemand erlauben, der sich im realen Leben gegenüberstehen würde. Das hat auch nichts mehr mit Diskussion zu tun, dass sind Dolche gewesen.

Zu der Ernährungsfrage kann ich nur sagen in Neresheim liegen hauptsächlich nur schwerst hirnverletzte aus allen möglichen Bereichen. Autounfall, Radunfall, vom Dach gefallen, geplatze Ader (ich kann mir das Anadingsda nicht merken), dann eine der es das Atemzentrum zerstört hat ..somit kein Essen möglich, weil ja Beatmungsmaschine, dann ein Junge dem eine Schiffsschaukel an den Kopf geknallt ist, etc.., dann war noch jemand mit Kopfschuss.

All diese Patienten haben verschiedene Unfälle gehabt, oder innere Einwirkungen, manche liegen auch im Wachkoma. All diese Patienten haben zudem verschiedene Komplikationen mit denen sie zu kämpfen haben. Fieber, erbrechen, Durchfall, Lungentzündungen, Keime, Harninfektionen, etc..

Und alle werden nach einen Prinzip ernährt. Es gibt zwei Packs dort. Ich kann Dir die Firmen dann mal aufschreiben. Und dann eben Wasser. Und alle laufen nach dem gleichen Prinzip durch 300 ml/h Wasser 150ml/h Pack. Natürlich wird bei jedem die Menge anders bemessen.

Aber wie gesagt es gibt dort nur zwei Pack-Arten. Die Klinik besteht schon seit 10 Jahren . Mit dem Essen hat dort niemand Probleme.

Das Erbrechen kommt bei manchen weil das Gehirn dem Magen sagt, pump hoch anstatt runter, oder der Durchfall kommt eben von den Keimen. Aber generell gibt es dort keine Unverträglichkeiten.

Ralf macht nichts anderes wie wir zuhause...er pflegt einen hilfbedürftigen Menschen, bzw. mehrere, deshalb finde ich es schon sehr anmaßend, dass denkt diese Pflege sein herabsetzungswürdiger als eine Pflege unter Angehörigen zuhause. Im Gegenteil... morgen könnten wir alle schon von einem Ralf abhängig sein... ein dummer Verkehrsunfall würde genügen.

Ich denke all die, die wir nun zuhause haben oder nachhause holen waren alle mal bei einem "Ralf" und wir haben sie lebend nachhause bekommen. In keiner Klinik und schon gar nicht bei Hirngeschichten gibt es ein identisches Krankheitsbild, deshalb gibt es ja uch von keinem Arzt eine Prognose. Es ist das einzige Krankheitsbild wo es keine Orientierung gibt.

Auch wenn die Einrichtungen bei Euch nicht gut bestückt sind und die Informationen dünn, heißt das noch lange nicht, dass es nix gibt was weiterhilft.

Eine Diskussion aber mit beleidigenden Worten zu führen macht jeden Ansatz zunichte, dass Pflegschaften überhaupt bereit sind Informationen zu geben. Die schlagen sich schon den ganzen Tag die Angehörigen um die Ohren, was wirklich nicht immer leicht ist.

Ich denke es geht immer nach dm Motto : Wie es in den Wald reinschreit, schreits auch raus.

Deshalb wird man mit der Vorgehensweise, dass man denkt, dass NIEMAND etwas besser wissen könnte, weil man selbst zu viel Erfahrung hat auch niemals etwas weiterbewegen können.

Man braucht auch nicht denken, dass ich alles rosarot sehe, auch ich habe heftige Diskussionen mit Ärzten und Pflegschaften geführt, aber das Ziel dabei nicht aus den Augen verloren. Man muss auch mal zuhören können (ich hab das extrem lernen müssen). In all meinen Diskussionen stand immer das Wohl meines Mannes im Vordergrund und somit hab ich zum Beispiel nicht rumgezetert, dass mal eine Therapie wegen Urlaub, oder Krankheit ausgefallen ist, sondern mir erklären lassen was ich als Angehörige unterstützend tun kann, damit sich bestimmte Muskeln zum Beispiel nicht noch mehr verhärten.

Somit haben wir alle nun 9 Monate lang eine gute Basis für meinen Mann geschaffen wo jeder sein Möglichstes macht. Und da wir alle Menschen sind drücken wir untereinander auch alle mal die Augen zu, wenn was nicht so klappt.

Man muss auch als Angehöriger die Situation begreifen und akzeptieren lernen. Mein Mann wird niemals mehr der werden, derer einmal war. Da helfen auch alle medizinischen Einrichtungen nix. Wir haben einen Punkt erreicht, wo man die Fortschritte in Monatsabständen erahnen kann.
Alles was ich nun tun kann, ist ihm ein Leben zu gestalten, dass ihn einigermaßen glücklich macht und wo er sich aufgehoben fühlt. Kein Arzt der Welt kann uns mehr helfen. Und je schneller ich das begriffen habe, desto mehr Zeit hatte ich nach dem neuen Leben Ausschau zu halten, was wir nun hoffentlich bald haben werden. Niemand ist an all dem Schuld ....das Schicksal hat es uns einfach aufgetragen und es liegt an uns nun daraus was zu machen. Und das macht man am besten, wenn man gar nicht mehr nach hinten schaut.

Es geht nur miteinander...anders geht es nicht... sonst steht man wirklich ganz alleine da.



PS: Das einige sich hie nicht äußern weil sie Angst haben, etc.. kann ich nicht nachvllziehn. Erstens ist das hier alles anonym und zweitens wovor soll man denn noch Angst haben ??? Haben wir alle hier nicht schon das Wort Angst in die Tonne gekickt, weil wir sonst gar nicht mehr existieren könnten ? Die Angst um unsere Angehörigen würde uns ja umbringen. Ich hab ja nicht mal mehr Flugangst.
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#33
Liebe Elke,

danke für deinen Beitrag. Deinen Worten ist nichts mehr hinzuzufügen.

Ich werde mich zukünftig zurückhalten, da dies hier ja ein Angehörigenforum ist. Ich werde vielleicht gelegentlich lesen und wenn ich denke, mit meiner Erfahrung etwas hilfreiches beisteuern zu können, dann werde ich dies auch tun.

Ich wünsche euch allen weiter viel Kraft für eure schwere Aufgabe,

Ralf
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#34
So nun habt Ihr den Salat.. crying Ich hab mir Ralfs HP mal angeschaut. Viele Dinge stehen da, die genau uns Angehörige betreffen. Das Trachedingsda, mit dem ich mich auch bald rumärgern darf, steht au druff.

Da wollte schon mal jemand helfen und war bereit dem Forum als Bereicherung zu dienen und ist wegdiskutiert worden, weil es in x und u Mißstände gibt, gab, oder was weiß ich.

Bringt bloß keinen weiter... hilft niemandem das zu wissen.

Jetzt bloß nicht rummeckern, dass alles zu teuer ist und man sich alles mühsam zusammensuchen muss.

@Ralf
Ich würde mich freuen, wenn ich bei Fragen Dich dann direkt anmailen könnte.
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#35
elke,

wir schreiben jetzt alle pc, auf dass sich niemand auf die Füße getreten fühlt.
monika bzw. akinom wird, nachdem sie deine vorgeschlagenen weiterbildungskurse des total engagierten sanitätshauses absolvierte (was macht in der zwischenzeit ihr mann?) - welch aberwitziger vorschlag, der mit der realität aber auch gar nichts zu tun hat - noch ein jounalistikstudium dranhängen, auf dass sie ausgewogene statements zum besten geben kann.
hier ist ja die pressestelle des bundesgesundheitsministeriums, mindestens.

lass die leute "jammern", das ist in ordnung so, zu vieles ist traurig mit anzusehen.

grüße
www.huahinelife.de

Es ist unklug, das Leben nach dem Zeitbegriff abzumessen. Vielleicht sind die Monate, die wir noch zu leben haben, wichtiger als alle durchlebten Jahre. (Leo Tolstoi)
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#36
@Ursel
Ich hab geschrieben, dass die Sanitätshäuser auch bereit sind nachhause zu kommen, wenn man nachfragt und die Situation erklärt.

Zu einem höflichen Ton braucht man kein Journalistikstudium. Und wie hier mit Leuten umgegangen wird, die Tipps zum Besten geben wollen finde ich schlicht weg nicht in Ordnung.
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#37
Hallo Elke,
Du hast völlig recht, der Ton macht die Musik! Wir sollten alle daran denken, dass wir quasi im selben Boot sitzen. Tatsächlich ist es leider wirklich so, dass die Versorgung unserer besonderen Angehörigen nicht überall gleich ist. Ich habe das Glück, einen tollen Neuropädiater zu haben, den ich jederzeit telefonisch erreichen kann -- natürlich nur im Notfall. Unsere Kinderärztin gibt sich auch große Mühe und unsere Therapeuten sind mit Herz und Seele dabei ---- da kann die Therapie auch al länger dauern....weil sie sich über Darios Fortschritte genauso freuen, wie ich.
Es macht mich daher sehr traurig, dass nicht alle so gut versorgt sind wie wir.

Zu den Kalorien und Ernährung mit Sondennahrung kann ich nur aus eigener Erfahrung sagen, dass unsere Rehaklinik sozusagen von einer der führenden Sondennahrungsherstellern " gesponset" wurde und die Rehaklinik demzufolge die Nahrung auch verabreichen wollte und vielleicht musste. Da Dario dieses Zeug nicht vertragen hat, hab ich´mich einfach durchgesetzt und selbst gekochte Nahrung püriert und per Hand sondiert. Als die Ärzte sahen, dass Dario zunahm, war es okay.

So, das war mein Beitrag zu diesem Thema.

Liebe Grüße
Bea
Wenn Du glaubst, es geht nichts mehr, kommt von irgendwo ein Lichtlein her!
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#38
hi Leute ich bin 11 und heiße Julia!

kann mir einer sagen wieviel Kilo ein teenie im alter von 11 Jahren am Tag essen muss?Ich un dmeine mama wollten und mal erkundigen aber wir haben einfach nichts gefunden Sad !!!! Wenn ihr mir helfen könntet wäre das eine große hilfe.Ich wiege nähmlich schon 50 Kilo und bin 150 cm groß.
Weil ich finde mich einfach zu dick.Ich hab zuhause eine Wii , und wir haben uns letztens ein spiel gekauft das heißt Wii fit.Dort kann man abnehmen , seine balanche kontrolieren und ,und ,und.....naja ich lenke vom thema ab xDDaber man kann sich auch wiegen darauf und als ich das gestern gemacht hab stand da ich hab übergewicht.Das hat mich so deprimiert das ich hilfe brauchte.Ich hoffe ihr helft mir!!!! Smile Knuddeln
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#39
Man sagt: 136 cm bis 160 cm - 31 kg bis 46,6 kg


Es gibt aber auch einen Body - Maß - Index, der sich so berechnet:

Körpergewicht (50kg) : Körpergröße (1,50m) x Körpergröße 1,50m) = 22,2

Und dann schaut man in einer Tabelle nach, was das heißt!

Optimal sind die Werte 19 bis 24.


LG Didi
Alle Menschen sollst Du lieben,
ob sie arm sind oder reich,
keine kränken noch betrügen,
denn im Leben sind alle gleich!

[Bild: enton.gif]
Name: Thomas
Adoptiere auch eins! @Pokémon Waisenhaus
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#40
ralle,'index.php?page=Thread&postID=4183#post4183 schrieb:Hallo,
ich arbeite in einer Fachpflegeeinrichtung für Wachkomapatienten. Wir geben unseren Bewohnern durchschnittlich 1500 Kalorien am Tag (entspricht 3 x 500 ml Sondenkost) und nochmal 1500 ml Wasser.
Der Kalorienbedarf hängt stark vom Grundumsatz und von Muskelaktivitäten ab. Wenn ein Patient z.B. Spastiken hat, verbraucht er mehr Kalorien als wenn die Muskeln schlaff sind. Wir wiegen die Patienten daher regelmäßig (mit einer am Lifter angebrachten Waage) und können so dann individuell mehr oder weniger Kalorien zuführen.
Vielleicht macht es ja Sinn, wenn dein Mann ein wenig abnimmt, dann wird die Pflege leichter ? Aber zu dünn sollte ernicht werden, sonsdt steigt die Decubitusgefahr.
Liebe Grüsse,
Ralf
So gut... Thumbsup Thumbsup sehr nett von dir
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