Fundoplicatio
#1
Eine bei Medizinern recht beliebte Operationsmethode bei chronischem Reflux (Sodbrennen) deren Wirksamkeit recht umstritten ist.

Zitat:Wissenschaftl. Erklärung :
die manschettenartige Umnähung des zuvor durch Zügelzug in die Magenlichtung herabgezogenen unteren (intraabdominalen) Speiseröhrenteils mittels zweier aus der Vorder- u. Hinterwand des Magengrundes (Fundus gastricus) gebildeter Falten; dient zur Wiederherstellung des Schlußmechanismus (Kontinenz) des Magens gegen die Speiseröhre, z.B. bei Refluxösophagitis, Hiatushernie; wird evtl. kombiniert mit Gastropexie.
Quelle http://www.gesundheit.de/roche/ro10000/r12493.html

Interessante Aufnahmen einer Fundoplicatio (nix für schwache Gemüter)
Bilder einer Operation

Die OP birgt viele Risiken, welche jedoch gerne nicht so ganz deutlich erwähnt werden. Hier findet Ihr einen Auszug aus dem Arzneitelegramm (Fachzeitung) mit dem Thema Refluxösophagitis - Fundoplicatio contra Dauermedikation

Auch Cedric hat gelegentlich Probleme mit einem leichten Reflux der anscheinend durch die Spastik ausgelöst wird. Ich habe wirklich super Erfahrungen mit dem homöopathischen Mittel Iberogast gemacht und kann dieses nur empfehlen. Es ist im allgemeinen gut verträglich und hilft fast prompt. Zusätzlich beschleunigt es den Nahrungsabbau ähnlich wie das vom Markt genommene Medikament Propulsin (Cisaprid).

Zitat:Siehe hierzu:

Iberis amara ebenso wirksam wie Metoclopramid …

In einer multizentrischen Einfachblindstudie bei 77 Patienten mit funktionellen Gastroenteropathien wurde Iberogast (dreimal 20 Tropfen/d; n = 38 ) versus Metoclopramid (n = '39 ) untersucht. Unter beiden Medikamenten besserte sich die gastrointestinale Symptomatik statistisch signifikant, wobei zwischen den beiden Behandlungsgruppen hinsichtlich der Wirksamkeit kein signifikanter Unterschied bestand. Dagegen wurde für das Phytopharmakon eine deutlich bessere Verträglichkeit verzeichnet.

… und Cisaprid

Rösch stellte unter anderem auch die aktuellen Ergebnisse einer nach GCP-Richtlinien durchgeführten, vierwöchigen, multizentrischen und doppelblinden Vergleichsstudie Iberogast (dreimal 20 Tropfen/d) versus Cisaprid (dreimal 10 mg/d) bei 183 Patienten vor. Nach 28 Tagen zeigte sich, dass Iberogast die gastrointestinalen Symptome – bestimmt anhand des Beschwerde-Scores – ebenso schnell und effektiv beseitigte wie Cisaprid (Abbildung). Die Verträglichkeit wurde durch den Prüfarzt für Iberogast in 96,7 % und für Cisaprid in 90,5 % der Fälle mit „sehr gut“ oder „gut“ bewertet.
Quelle Phytotherapie bei funktionellen Magen-Darm-Erkrankungen:

Ich kann dies nur bestätigen. Cedric hat seit 6 Jahren eine PEG (Magensonde), wird allerdings ausschließlich mit PÜRIERTER Kost ernährt und wir haben bislang keine großen Probleme mit dem Reflux und somit auch keinen OP. Wenn's wirklich mal sehr schlecht wird greif ich kurzfristig zusätzlich zu Pepdul / Famotidin und dann ist es i.d.R. nach 14 Tagen wieder ok so daß uns das Iberogast vollkommen langt !

Liebe Grüße
Bettina
Hoffnung ist nicht die Überzeugung dass etwas gut ausgeht, sondern die Gewissheit, dass etwas Sinn hat, egal wie es ausgeht. (Vaclav Havel)
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