ups...
#1
Dreister Diebstahl in Freiburg:

Um kurz nach 3 Uhr am Freitag morgen: Die DRK-Rettungsleitstelle im südbadischen Freiburg alarmiert einen Rettungswagen, schickt ihn zu einem Kindernotfall.

Minuten später trifft die Besatzung ein. Um keine Zeit zu verlieren, parken die Rettungsdienstler ihr Auto direkt auf der Straße, lassen zur Warnung das Blaulicht an, die Heizung eingeschaltet - und deshalb auch den Zündschlüssel stecken.

Als die Sanitäter vom Einsatz zurückkommen, der Schock: Der Rettungswagen wurde gestohlen.
Zwar konnte die Leitstelle per GPS den mehr als 100.000 Euro teuren Wagen ein paar Straßen weiter orten und die Polizei alarmieren - die schließlich einen 41-jährigen Verdächtigen festnahm.

Was bleibt, ist Entsetzen über so viel Dreistigkeit: "Wer so etwas tut, riskiert Menschenleben. Was wäre gewesen, wenn die Helfer noch weitere Ausrüstung gebraucht hätten um das Leben des Kindes zu retten? Was wäre gewesen, wenn das Kind sofort ins Krankenhaus gemusst hätte?", fragt Wolfgang Schäfer-Mai, Geschäftsführer des DRK-Rettungsdienstes Freiburg.


Erst kürzlich sei in Freiburg dem Rettungsdienst ein Funkgerät geklaut worden, zuvor ein Babynotfallkoffer mit verschiedensten Medikamenten und Narkosezubehör. "Die Sitten werden immer rauer", resümiert Schäfer-Mai. Ein ungefährliches Berufsfeld war der Rettungsdienst noch nie: Betrunkene Patienten, cholerische Angehörige oder brenzlige Einsatzorte gehören von jeher zum Alltag.

Neu ist die gestiegene Zahl von Attacken gegen Rettungsassistenten und Notärzte. Eine Studie aus Wien wertete 220 Übergriffe auf Sanitäter aus. Demnach kommt es allein in der österreichischen Hauptstadt an etwa jedem dritten Tag zu einem gewaltsamen Übergriff auf das Rettungspersonal.

Martin U. Müller

http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,613264,00.html

Tja, liebe Leute, ich sage jetzt besser nichts dazu...Fies


editiert: der vorfall ereignete sich in der eschholzstraße. zufälle gibts...
www.huahinelife.de

Es ist unklug, das Leben nach dem Zeitbegriff abzumessen. Vielleicht sind die Monate, die wir noch zu leben haben, wichtiger als alle durchlebten Jahre. (Leo Tolstoi)
Antworten
#2
Hallo Ursel,

das ist ja echt herb!!! Ich begreife wirklich nicht, wie dreist manche Leute sein können... Haben solche Menschen überhaupt noch ein Hirn -- oder Herz ??? Ich könnte wirklich Kotz wenn ich so was lese. Und das passiert quasi vor meiner Haustür... Ich bin echt sprachlos, wenn ich lesen, dass manche Diebe nicht einmal vor Kindern halt machen, die in eine solch akute Not geraten sind, dass man davon ausgehen musste, dass Lebensgefahr besteht...!

LG, SabineS
Freunde sind wie Sterne; nicht immer sichtbar, aber immer für einen da.
Antworten
#3
Hallo Sabine,

ja, absolut, Leute haben kein Herz, außer ihrem organischen, weisst Du das nicht?

Zum Vorfall in der Eschholzstraße, das war nachts um drei, viele Kneipen in der Gegend, das mon petit macht gegen vier zu zum beispiel, man kann wohl davon ausgehen, dass das ein betrunkener war, der eine spritztour unternehmen wollte. Der Wagen wurde wenige Straßenzüge weiter in Haslach wiedergefunden.
wer stiehlt einen rettungswagen? niemand, viel zu leicht zu orten.
das war ein jux, allerdings kein besonders geschmackvoller, hätte ein echter notfall sein können (was es nicht war).

@ Bettina, ich denke an Euch, heute, jeden tag ansonsten ebenso.

grüße,
ursel
www.huahinelife.de

Es ist unklug, das Leben nach dem Zeitbegriff abzumessen. Vielleicht sind die Monate, die wir noch zu leben haben, wichtiger als alle durchlebten Jahre. (Leo Tolstoi)
Antworten
#4
Hallo Ursel,

Du hast Recht...

Wenn ein Rettungswagen gerufen wird, geht man ja normalerweise zunächst immer von einem Notfall aus, zumindest einer recht dramatischen Situation (sonst würde man ja keinen RW rufen...). Es reichen oft schon die ganzen "Gaffer", die oft genug die Einsätze behindern oder falsch geparkte Autos. Auf einem Seminar beim DRK habe ich erfahren, dass sogar RW, die im Halteverbot standen, wo man aber am blinkenden Blaulicht und Warnblinker erkennen konnte, dass sie im Einsatz waren, ein "fettes" Knöllchen bekommen haben. Das fand ich auch dreist...

LG, Sabine
Freunde sind wie Sterne; nicht immer sichtbar, aber immer für einen da.
Antworten


Gehe zu:


Benutzer, die gerade dieses Thema anschauen: 1 Gast/Gäste