Verzweiflung: Wie lange dauert ein Rehaaufentalt???
#31
Hallo liebe Forumsmitglieder,
war jetzt 2 Wochen in Urlaub und heute das erste mal wieder bei meiner Mama: es war wieder super, da sie in den 2 Wochen wieder kleine Fortschritte gemacht hat.

Als erstes sah sie sehr gut aus, sie bewegt ihre Zunge jetzt nicht mehr, sondern hat ihren Mund jetzt geschlossen und die Zunge liegt still im Mund.
Sie reagiert noch mehr, sie nickt beispielsweise den Kopf wenn man ihr eine Frage stellt, die sie bejat. Das schöne war, als sie ihre Hand mit Anstrengung hochgenommen hat um mich ständig im Gesicht zu streicheln, sie konnte mir auch auf Aufforderung meine Nase, Mund, Augen zeigen.

Das stärkt einen richtig um noch mehr zu kämpfen, ich seh, dass sie kämpft, damit sie wieder gesund wird.

Logopädie haben wir endlich durchbekommen, die startet jetzt endlich. Dazu muss ich sagen, dass sie wohl alleine gelernt hat ihren Schleim den sie Abhustet ausspucken kann, was ja auch schon super ist.

Leider ist ihr richtiger Rollstuhl immer noch nicht da, seit einem Monat warten wir drauf, aber die Krankenkasse lääst sich Zeit, hoffentlich kommt er bald, dass sie bequemer sitzen kann.


Achso nochwas: so eine Sauerei der Gutachter hat ihr nur Pflegestufe 2 gegeben, wir haben gleich Einspruch eingelegt, am Freitag kommt ein anderer, wir sind mal gespannt....

Liebe Grüsse
CARO Smile
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#32
Liebe Caro. das sind ja sehr erfreuliche nachrichten.es geht auch meiner Meinung nach sehr schnell, wie sie lernt.
Das mit der Pflegestufe ist ja skandalös, denn sie kann ja noch nicht alleine was tun.aber das ist so, da geht es nur ums Geld.
Weiter so. Vielleicht probiert ihr es einmal mit dem Tens-Gerät tes-o-tronic 8plus von der Firma Leutz. Der Firmenchef hat sich mit dem Prototypen selber von seinen Schlaganfallfolgen gesundtherapiert. Wir verwenden es auch bei Renate um die nerven und Muskeln wieder aufzubauen.vielleicht googelst du und nimmst Kontakt auf, die machen auch Vorführungen und Seminare (Nähe Heilbronn)
lg Hilde
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#33
Danke für den Tip, werde gleich mal danach googeln Smile
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#34
Endlich bekommt meine Mama seit letzter Woche Logopädie und Morgen hat sie einen wichtigen HNO-Arzttermien, bei dem sich entscheidet, ob sie nun eine Sprechkanüle bekommt. Ich hoffe es sehr, denn sie macht einige sehr deutliche Mundbewegungen, z.B. "Hallo" "Tschüss" "Papa" "guten Morgen"usw.
Man merkt richtig, dass sie uns was erzählen will aber durch die nervige Kanüle geht das ja noch nicht.

Ich berichte, wenn es wieder Neuigkeiten gibt auf dem Weg, dass meine Mama wieder gesund wird :]

Liebe Grüsse und noch einen schönen Sonntag an alle

CARO
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#35
Ach, das mit der Logopädie ist schon mal gut. Wie sehen die Übungen denn aus?
Hoffe, der HNO-Arzt konnte sich positiv äußern?

Gruß, Ursel
http://www.huahinelife.de

Es ist unklug, das Leben nach dem Zeitbegriff abzumessen. Vielleicht sind die Monate, die wir noch zu leben haben, wichtiger als alle durchlebten Jahre. (Leo Tolstoi)
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#36
Ja, erst hat die Ärztin gemeint, dass sie erst eine Sprechkanüle bekommt und dann alles abgewöhnt bekommt, aber durch die Übungen die sie mit meiner Mama gemacht hat (Schlucken, Abhusten) hat sie gemerkt dass sie das schon so gut kann dass sie die Trachealkanüle gleich abgewöhnt bekommt. Sie muss jetzt nochmal Rücksprache mit dem betreuenden Arzt sprechen und dann gehts hoffentlich schnell los!
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#37
Schön! Sind kleine Schritte, aber immerhin.

Gruß,
Ursel
http://www.huahinelife.de

Es ist unklug, das Leben nach dem Zeitbegriff abzumessen. Vielleicht sind die Monate, die wir noch zu leben haben, wichtiger als alle durchlebten Jahre. (Leo Tolstoi)
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#38
Also für mich sind das riesen große Schritte Smile Smile
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#39
Meine Mama hat jetzt den 2. Tag paar Stunden die Kanüle draußen und die ersten Worte erst mal nachgeschprochen. Mein Stiefpapa hat gesagt: sag mal Caro und sie sagt Carolin usw also super toll, wir sind alle sowas von glücklich und voller Hoffnung!
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#40
Glückwunsch, dass ist ein toller Erfolg.

Alles Gute Euch,
Ursel
http://www.huahinelife.de

Es ist unklug, das Leben nach dem Zeitbegriff abzumessen. Vielleicht sind die Monate, die wir noch zu leben haben, wichtiger als alle durchlebten Jahre. (Leo Tolstoi)
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